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Augen

Augen sind das Tor zur Seele, sagt man.
Warum? Weil Augen die Gefühle ihres Besitzers wiederspiegeln, ohne dass er es wirklich beabsichtigt. Ich schau dir in die Augen und weiß, was du wirklich denkst.
Wenn es so einfach wäre!
Leider ist es das nicht, wobei ich nicht bezweifel, dass es wirklich möglich ist.

Aber jeder kann an den Augen seines Gegenübers etwas erkennen.

Ein Lächeln zum Beispiel.

Ein Lächeln ist erst dann ein richtiges Lächeln, wenn es sich in den Augen widerspiegelt. Wenn die Augen sich nicht verändern, obwohl der Mund sich verzieht, dann ist das Lächeln mit Sicherheit vorgetäuscht.

Wut.

Auch Wut kann man in den Augen erkennen. Sie verändern sich, verengen sich. Man sieht es einfach.

Wenn jemand anderen nicht in die Augen schauen kann, dann will er etwas verbergen, ihm ist etwas unangenehm, er ist unsicher und hat Angst.

Wenn man die Augen anderer fixiert, wirkt man sicher, aber auch bedrohlich.
Die Mischung machts.

Menschen mit farbigen Kontaktlinsen sind mir unsympatisch. Menschen mit Sonnebrille ebenfalls.
Warum? Weil sie mir den Eindruck vermitteln sie wollten etwas verstecken.

Ich finde Augen faszinierend und bin froh viele Menschen mit sehr schönen Augen zu kennen. Augen sind nunmal ein Hingucker, weil sie so besonders wichtig sind.

Augen sagen so viel aus.

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16.10.07 13:06


Streben nach Perfektion

Streben nach Perfektion. Tut das nicht jeder Mensch? Ich dachte eigentlich ja, aber ich glaube, dass es tatsächlich Menschen gibt, die das nicht tun. Die sagen "Bis hierhin und nicht weiter. Mehr schaff ich nicht." Geben die sich selbst auf?

Ich strebe nach Perfektion,auch wenn ich weiß, dass ich davon noch sehr weit entfernt bin, sie möglicherweise nie erreichen werde, weil mir die Zeit nicht reicht und manchmal auch die Motivation (was sich eigentlich mit dem Streben widerspricht, aber was solls) Was ich sagen will: ich wäre sehr gern "perfekt".

Was ist aber Perfektion? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Das ist eine Sache der Auslegung. Meine Meinung:
Ein Mensch ist perfekt, wenn er intelligent und wissend ist (Intelligenz ungleich Wissen!). Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass er alles weiß von Anfang bis Ende, aber viel und viefältig und immer offen ist für Neues Wissen aus allen Bereichen, Perfektion ist nicht Allwissen, nicht für mich.
Kreativität gehört für mich auch zur Perfektion. Das hat auch sehr etwas mit Offenheit zu tun. Wie kann jemand perfekt und offen fr Neues sein ohne eigene Ideen? Ohne Kreativität? Kreativität halte ich für sehr wichtig und ist ein großer Bestandteil des Charakters und der Entwicklung, der Zukunft. Wie soll die Menschheit sich weiterentwickeln ohne neue Ideen? Also gehört, für mich, auch Kreativität zur Perfektion.
Der Charakter im Allgemeinen ist natürlich äußerst wichtig. Ein in sich gekehrter Mensch kann nicht perfekt sein, das widerspricht sich mit der Offenheit, die ich bereits ansprach. Was macht dann einen perfekten Charakter aus? Offeheit für Neues. Hilfsbereitschaft, Überlebenssinn, Egoismus, Altruismus, Risikobereitschaft, Fähigkeit zur Einschätzung der Risikos, Nächstenliebe, Menschenkenntnis, Selbständigkeit, Kreativität... ich kann gar nicht all das aufzählen, was einen perfekten Charakter ausmachen würde, vo allem weil sich vieles widerspricht. Ohne Egoismus kommt ein Mensch nicht weit, man muss an sich denken, um seine Ziele zu verwirklichen, man kann aber auch nicht andere ignorieren, das heißt es braucht ein Mitteding, die Fähigkeit Kompromisse zu schließen. Das wäre also ungefähr der perfekte Charakter, aus meiner Sicht, aber irgendwie noch nicht ganz vollständig, weil es so viel gibt, das einen Charakter ausmacht.
Wenn wir dann schon beim Überlebenssinn sind: Gesundheit ist auch wichtig um perfekt zu sein. Man kann ja wohl kaum perfekt sein, wenn man in kurzer Zeit stirbt. Was nicht bedeuten soll, das Krankheiten ein Makel sind in dem Sinne, dass sie abstoßen, sondern, dass man einfach nicht die Zeit hat sich zu verwirklichen und das Ziel Perfektion, zu erreichen, wenn man es denn anstrebt, wovon ich ausgehe.
Ich will jetzt auch gar nicht von solchen Krankheiten wie Krebs, Emphysem, Aids etc reden, sondern eher von selbstverursachten Erkrankungen. Rauchen kann tödlich sein. Das ist allgemein bekannt, trotzdem tun es viele, aber eben weil es bekannt ist, dass Rauchen tödlich ist, ist es dumm es trotzdem zu tun. Dummheit und Ignoranz ist nicht perfekt. Das selbe gilt für Alkohol, andere Drogen oder Kleinigkeiten wie ungesundes Essen. Auch Bewegung ist gesund und wichtig. Wenn man also keinen Sport treibt lebt man ungesund, das ist auch dumm und nicht perfekt.

So gesehen müsste ich eine ganze Menge Dinge an mir ändern um wirklich perfekt zu werden. Kann ich überhaupt von mir behaupten nach Perfektion zu Streben, wenn ich mich vor neuen Ansichten verschließe, weil sie mir suspekt erscheinen? Weil ich Alkohol trinke und rauche? Weil ich Sport vermeide?
So gesehen kann ich das nicht.


Aber ganz neutral betrachtet ist es möglich perfekt zu sein, man muss sich nur ändern, offener werden, freundlicher, informierter, bewusster.


Streben nach Perfektion. Ich beschreite einen langen schwierigen Weg und bin noch weit von meinem Ziel entfernt. Aber eines Tages werde ich es erreichen!

 

Blubb The World!

7.9.07 23:21


DAS HAUS V - Ende

(19:11) JulianMcDean: Vollkommen erstarrt beobachtete Oli, wie Alex offenbar aus purer Verzweiflung eines dieser Schattenkinder schlug. 'Schatten' dachte sie entsetzt. Was zum Teufel hatte das nur zu bedeuten? Würden sie jetzt sterben müssen? Würden diese... Schatten sie töten? Oder kam gleich noch irgendetwas schrecklicheres? Es gab offensichtlich kein Entkommen, die Tür war zu und man konnte ja schlecht gegen Schatten kämpfen. Am ganzen Leib zitternd stand Oli einfach nur da, in der Hoffnung, dass die Wesen ihr nicht zu Nahe kommen würden stand Oli in einer Ecke neben der Tür. "Alex..." flüsterte sie, "W-was sollen wir nur tun? Wir kommen hier doch niemals weg." Doch dan kam ihr eine Idee, verdammt wie dumm muss sie gewesen sein? Es waren doch bloß Schatten! Zögernd ging Oli auf eine der Kerzen zu, die im Raum standen und kniete sich nieder, vorsichtig und darauf bedacht nicht die Knochen, die auf dem Boden des Raumes lagen zu berühren. Sie streckte die Hand aus und wollte die Kerze hochheben, doch als sie diese berührte, spürte sie ein Brennen in der Handfläche, dass sie sofort zurückschrecken ließ. Die Tränen schossen ihr wieder in die Augen, sie hatte sich also geirrt, es gab keine möglichkeit, es gab nichts was sie tun konnten. Doch so schnell wollte Oli nicht aufgeben. Sie strecke erneit die Hand aus um die Kerze hochzuheben und als die Hitze der Kerze in Olis Haut brannte biss sie die Zähne zusammen und hob die Kerze hoch. Vorsichtig bewegte sie ihr Gesicht an die Kerze ran, holte Luft und pustete, die Kerze flackerte kurz, doch sie erlosch nicht. Oli blies etwas stärker und tatsächlich, es klappte. Die Kerze ging aus und Oli bemerkte, dass die Schattenkinder seltsam hektisch wurden. Die kerze hatte sich auch abgekühlt und Oli ließ sie fallen, ihre Hand war verbrannt, doch das störte sie nicht sonderlich. Sie stand auf und ging zur nächsten Kerze, "Los hilf mir!" rief sie Alex zu.

(19:26) AlexLance: Alex schluckte und sah panisch zu den Schatten, die sich auf sie zu bewegten, ganz langsam und lässig, als ob sie ewig Zeit hätten und nur einen gemütlichen Spaziergang unternehmen wollten. Dann sah er erstaunt zu Oli, wie sie eine Kerze packte und sie zum erlöschen bringen wollte. Er schluckte und sah, wie ihre Hand immer roter wurde, bis die Kerze schließlich erloschen war. Er sah zu den Schatten. Eine Veränderung war zu sehen. Sie gingen nicht mehr ruhig, sondern wurden hektischer, flüsterten lauter und schienen leicht in ... Panik zu geraten. Er hörte Olis Stimme und lies es sich nicht zweimal sagen. Während er auf eine der Kerzen zu lief, knirschte es ekelerregend unter seinen Füßen und er festigte seinen Blick auf die Kerzen. Bei einer angekommen, packte er sie, ließ sie jedoch gleich wieder los. "Verdammt!", sagte er, zog seine Jacke aus, nahm sie in die Hand und packte damit die Kerze. Es drang nur eine leichte Wärme bis zu seiner Hand durch. Hastig blies er sie aus und ging zur nächsten. "Pack die Kerzen mit deiner Jacke, oder du hast in den nächsten Minuten keine Hand mehr.", rief Alex seiner Freundin zu und warf die nächste Kerze achtlos zu Boden. Plötzlich spürte er ein leichtes Kribbeln im Nacken und Alex fuhr herum. Ein Schatten war bei ihm angekommen und sah ihn ausdrucklos an, die Finger strichen ihm den Hals entlang. Alex wollte ihn wegstoßen, doch wieder trat seine Hand ins Leere. Er packte die nächste Kerze und hielt sie wie ein Schutzschild vor sich hin. Er war so damit beschäftigt, dass er seine Angst ganz vergaß, die tief in ihm fest saß. "Jahh, komm shon oder fürchtest du dich davor?", rief Alex dem Schatten zu, bließ die Kerze aus und ging auf die nächste zu, dass Knacksen unter seinen Füßen nicht beachtend. Er merkte, dass immer mehr Schatten auf ihn zu kamen. Sie mussten sich beeilen, oder die Schatten würden sie von den Kerzen abschotten.

(19:40) JulianMcDean: Oli hörte, wie Alex ihr zurief, sie solle die Kerzen mit der Jacke anfassen. SIe ärgerte sich darüber nicht selbst drauf gekommen zu sein, denn ihre Hand brannte fürchterlich. Schnell zog sie aber ihre jacke aus und wandte sich an die nächste Kerze und die nächste. Die Schatten wurden immer hektischer und das Flüstern wurde lauter, auch bemerkte Oli, dass die Schatten ihr immer näher kamen. SIe beeilte sich, um alle Kerzen aus zu machen. Dann hielt sie die letzte Kerze in der Hand. Zitternd hob sie sie hoch und zögerte einen Moment, sie fragte sich, was als nächstes kommen würde, war der Spuk dann vorbei? Es gab nur eine Möglichkeit es herauszufinden. Oli blies die Kerze aus und somit war das letzte Licht in dem Raum erloschen. Die Schatten waren zwar weg, aber es war stockdunkel. "Alex?" Zögernd ging sie einige Schritte geradeaus, die Hände vor sich ausgestreckt. "Alex? Wo -" Ihr blieben die Worte im Hals stecken, sie war ins Leere getreten. Erschrocken, nahm sie den Fuß, wieder zurcük, froh nicht das Gleichgewicht verloren zu haben, "Was zum..." sie kniete nieder um mit den Händen den Boden abzutasten, da war ein Loch. Aber es war vorher doch noch nicht dagewesen! Da stimmte etwas nicht, es war, als würde sich dieses Loch vergrößern. Oli sprang entsetzt auf und ging wieder mehrere Schritte zurück, doch es war zu spät. Plötzlich fiel sie kreischend in die Tiefe.

(19:52) AlexLance: Alex bemerkte gar nicht, wie er den Atmen anhielt, als Oli die letzte Kerze in der Hand hielt. Die Schatten wandten sich von ihm ab und stürtzen auf Oli zu, zweifellos um sie von ihrem Vohaben aufzuhalten. Doch es war zu spät. Die bließ und nach kurzen Flackern, war die Flamme erloschen und tiefe Dunkelheit erfüllte den Raum. Und noch etwas hatte sich verändert: Es war still. Das unheimliche Flüstern war verschwunden, nur das Knacksen unter ihren Füßen war noch zu hören. Alex war die Jacke irgendwo in den Raum hinein. Sie war nutzlos, denn der Stoff war fast durchgebrannt. Er hörte Olis Stimme und streckte die Hände aus, doch es half nichts. Er schloss die Augen und versuchte sich zu orierentieren. Dort. Ihre Stimme kam von dem westlichen Teil des Raumes. Er drehte sich und hielt die eine Hand ausgestreckt, damit er wusste, wo die Wand war, die andere hielt er in den Raum hinein. Plötzlich hörte er einen entsetzens Schrei von Oli und etwas rumpeln. "Oli?", fragte er leise in die Dunkelheit hinein. Keine Antwort. "Oli?", rief Alex etwas lauter und blieb stehen, damit das Knacksen aufhörte. Wieder regte sich nichts. "Ach komm, das ist jetzt kein Scherz mehr." Doch nichts rührte sich und wieder kroch in ihm ein Gefühl der Angst hoch. Schließlich lies er die Wand los und tastete sich in den Raum hinein, doch er bekam nichts zu packen als leere Luft. Er fragte sich, ob die Tür vielleicht jetzt wieder offen war ... doch es war zu spät um dies zu testen, denn plötzlich schwebte er sozusagen in der Luft. Der Boden war verschwunden. "Was...", konnte der Junge noch sagen, ehe er in ein großes Loch fiel und dann wie in einer Tunnelrutsche hinunter sauste. Die Fahrt schien endlos zu dauern, da fiel er plötzlich auf harten Steinboden. Oli lag neben ihm und keuchte. Alex rappelte sich auf und hielt ihr die Hand hin. "Alles okay?", fragte er, dann blickte er sich im Raum um. Sie waren in einem Keller oder so gelandet. Fackeln hingen an den Wänden und es kam ihm eher so vor, als wären dies die Kerker einer alten Burg. Der Raum war leer und links und rechts führten jeweils ein Gang weiter. Alex kniff die Augen zusammen. Er würde es diesem verhexten Haus zutrauen, dass es sogar ein riesiges Labyrinth unter der Erde hatte.

(20:10) JulianMcDean: Dankend nahm Oli Alex Hand und richtete sich auf. "Seltsamer Ort." meinte sie nur, nachdem sie sich umgeschaut hatte, "Dein Vater muss geistenskrank sein, schließlich weiß er von alldem, oder? Kinderknochen, Schatten, wer weiß was da noch kommt!" Sie hatte ihre Stimme ohne es zu wollen erhoben und Alex beinahe angeschrien. Einen Moment schwieg sie, doch dann hielt sie es für intelligenter sich zu entschuldigen, "Tut mir Leid, ich weiß, du kannst nichts dafür, es ist nur alles so..." sie suchte nach passenden Worten, "Du weißt schon was ich meine." sagte sie dann nur mit einem flüchtigen Lächeln. Dann wandte sie sich den Gängen zu. Sie waren beide dunkel und man konnte nicht erkennen, was sie dort erwarten würde. Also ging Oli auf eine Wand zu und nahm eine Fackel aus ihrem Halter, dann leuchtete sie mit der Fackel in die Gänge rein, doch sie sahen gleich aus. Langsam drehte sie sich zu Alex, welchen Gang wollen wir nehmen? Recht oder links? Ich überlasse dir die Wahl.

(20:1Cool AlexLance: Alex ließ Olis Worte ohne Gegenwehr über sich ergehen. Er musste hart schlucken. Sein Vater hatte es ihm nie gesagt ... doch er hatte jedes Mal ein leichtes Glitzern in seinen Augen erkennen können, wenn er von dem 'Haus' geredet hatte. Alex lachte kurz trocken auf. Konnte man das noch Haus nennen? Wohl eher Schreckensheim, Gruselkammer oder gleich Haus der Verrückten. Er schloss die Augen und atmete tief durch. Als Oli sich entschuldigte, schüttelte er den Kopf und sah sie leicht traurig an. "Nein, du hast ja Recht. Es ... es ist nur so unwirklich.", sagte er und seine Augen brannten leicht. Seine ganze Familie war praktisch verrückt. Und er hatte nie etwas davon gewusst. Er musste wieder heftig schlucken und war froh, dass Oli vorschlug weiter zu gehen. "Im Zweifelsfall soll man immer nach Rechts gehen.", sagte er und schlug den Weg in den rechten Gang ein. Auch hier brannten Fackeln und die Wände bestanden aus kalten Steinen.

(20:27) JulianMcDean: Oli schluckte, als sie Alex traurigen Ausdruck im Gesicht sah, doch sie sagte nichts darauf. Und folgte Alex der in den rechten Gang ging, da dort, nach einigen Metern auch Fackeln brannten legte sie die, die sie mitgenommen hatte ab. "Vielleicht führt dieser Gang ja nach draußen." Oli rechnete zwar nicht damit, aber sie konnte dieses Schweigen nicht ertragen. "Oder vielleicht wartet am Ende des Ganges ein Drache auf uns oder irgendein anderes Monster." sponn sie herum und konnte sich ein leichtes Lachen nciht verkneifen. Sie gingen weiter den Gang entlang bis sie zu einer Tür kamen. Oli trat vor und drückte die Klinke runter, doch die Tür öffnete sich nicht. "Na toll, dann lass uns wieder zurück gehen."
15.4.07 23:07


Erinnerung - kleiner Schreibversuch

 

Keuchend kam sie zum stehen. Einen Moment schwindelte ihr, als sie auf das tosende Meer, tief unter ihren Füßen hinab blickte, doch sie gewann schnell die Fassung wieder und trat einen Schritt zurück.
Seufzend schloss sie die Augen und lauschte dem Rauschen der Wellen, sie ließ die Geräusche der Wellen, wenn es auf die Klippen traf lange auf sich wirken und atmete die salzige Meeresluft ein.

Wenn du dort hinunter fällst, dann bist du schneller tot als du Jungfrau sagen kannst.“ sagte er und blickte mit liebevollem Blick, der seine Worte ironisch erscheinen ließ auf sie hinab.
Warum?“ fragte sie ihn zögernd und klammerte sich schlotternd an seinen Arm. Es war kalt, dehr kalt, ihr Kleider waren sofort nass gewesen, als sie dem peitschenden Wind, der vom Meer her wehte ausgesetzt waren. Sie fror bis auf die Knochen und wollte zurück nach Hause und sich am warmen Kaminfeuer wärmen.
Entweder du wirst von den Wellen so lange unter Wasser gedrückt, dass du ertrinkst. Oder - „ er zögerte einen Moment, „oder du wirst von der Wucht der Wellen gegen die Klippen geschleudert und brichst dir neben sämtlichen anderen Knochen das Genick.“

Schaudernd schlang sie die Arme um ihren Körper. Eine einzelne Träne rollte ihre Wange hinab und bahnte sich ihren Weg zwischen unzähligen Narben her. Narben von alten Wunden, die sie niemals vergessen würde.

Warum erzählst du mir das?“ sie fragte mit dünner Stimme und versuchte vorsichtig zu ihm auf, in seine Augen zu schauen, doch er heftete den Blick aufs Meer. Seinen Arm hielt sie immer noch umklammert.

Langsam strich sie sich mit der Hand über die Wange und spürte die vernarbte Haut unter ihren Fingerspitzen. Sie war schön gewesen, schon immer. Alle hatten sie bewundert und sie hatte es genossen. Wer schön war, war mächtig. Sie hatte es gewusst und jeden Vorteil daraus gezogen. Auch jetzt war sie noch schön. Schön wie die Nacht. Aber etwas fehlte.

Vorsichtig legte er seine Hände auf ihre und löste seinen Arm aus der Umklammerung. Mit sanfter Gewalt packte er ihre Schultern und schob sie auf Armlänge von sich.
Sofort bildete sich prickelnd eine Gänsehaut auf ihrem Körper als er seiner Nähe beraubt wurde.
Blinzelnd sah sie ihm in die Augen und bemerkte, dass sie seltsam feucht glänzten. Er weinte.
Was-“ sanft legte er ihr einen Finger auf die Lippen und schüttelte den Kopf.
Lange standen sie in dieser Haltung da und starrten sich an. Sie wollte gerade wieder etwas sagen als seine Lippen sich zu einem Lächeln verwandelten und er langsam die Hand hob. Mit einer vorsichtigen Bewegung strich er ihr das Haar von der Stirn und hinterließ ein angenehmes Prickeln auf ihrer Haut.

Lächelnd ahmte sie seine seine damalige Bewegung nach. Wieder spürte sie die Unregelmäßigkeit ihrer Haut unter den Fingerkuppen. Narben. Hässliche Narben zierten ihre rechte Gesichtshälfte. Die Überbleibsel von grausamen und schmerzhaften Schnittwunden. Wie hätte sie damas wissen können, dass er ihr so etwas antun würde? Er war immer sehr vorsichtig und sanft zu ihr gewesen. Nie hatte er ihr weh tun wollen. All seine Berührungen waren ihr immer bedacht und überlegt erschienen.

Ich erzähle dir das nur, damit du vorsichtig bist und jeden Schritt genau überlegst, damit dir nichts geschieht.“
Verwirrt durch seine ernsten Worte schaute sie ihn an. Warum sollte ihr etwas geschehen?
Ich werde sicher nicht dort runterspringen wollen!“ Sie stieß ein Lachen aus, ein kläglicher Versuch die Spannung zu unterbrechen. Sie versuchte es mit einem Lächeln, doch das Lächeln auf seinen Lippen war erloschen.
Sei einfach vorsichtig.“ sagte er und wandte den Blick ab.
Besorgt folgte sie seinem Blick und schaute aufs Meer. Die Sonne würde bald untergehen und das Meer in einen sanften Orangeton tauchen. Sie zwang sich ihn wieder anzusehen und bemerkte, dass er sie beobachtete.

Warum hatte er sie damals hierher geführt? Warum hatte er ihr diesen Ort gezeigt? Hatte er gewusst, dass sie eines Tages zurück kommen würde, um den Tod zu finden? War genau das sein Plan gewesen? Hatte damals schon sein grausames Wesen einen Weg zur Oberfläche gefunden?

Trotz seiner ernsten Blicks überwand sie sich ihm ein Lächeln zu schenken, sie hob die Hand, um ihm eine feuchte Haarsträhne, die an seiner Stirn klebte aus den Augen zu streichen. Doch er packte ihre Hand und zog sie an sich. Er drückte sie so eng an seinen Körper, dass ihr Gesicht auf seine Brust lag, sie nahm den schwachen Ledergeruch seiner Kleider wahr. Als sich sein Kopf senkte und er in einem Flüsterton zu sprechen begann spürte sie seinen warmen Atem an ihrem Ohr: „Ich liebe dich.“
Seufzend schlang sie die Arme u seinen Körper. „Ich liebe dich auch.“ sagte sie, „Ich liebe dich.“

„Ja!“ schrie sie, „Ja! Verdammt! Ich liebe dich!“ Sie brach in wahnsinniges Gelächter aus und musste die Hände auf die Knie stützen, um nicht vorn über zu stürzen.
„Ich liebe sich! Dich und alles, was du für mich getan hast!“ Der Wahnsinn ihres Gelächters verwandelte sich zu Zorn und sie begann derbe Flüche aus zustoßen.
Ihre Stimme war heiser, aber fest, als sie die Fassung zurück gewann.
„Ich hoffe du findest einen schmerzvollen Tod.“
Der Wind riss ihr die Worte von den Lippen und verschleppte sie in die Ferne.
Sie stieß einen letzten wütenden Fluch aus und hielt dann inne. Der Sturm war nun so stark, dass man keines ihrer Worte mehr verstehen würde, selbst wenn man neben ihr stünde.
Es war Zeit es zu beenden.
Sie trat einen Schritt nach vorn, dann noch einen. Sie stand nun am Rand der Klippe, ein weiterer Schritt und sie würde in die Tiefe stürzen.
Tränen strömten über ihr Gesicht, aber sie lächelte.
Dieses Lächeln sollte nie mehr erlöschen.
Sie atmete noch einmal tief ein und aus. Ihre letzten Worte wählte sie mit Sorgfalt.
Sie öffnete den Mund: „Ich hasse dich.“
Ihre Worte wurden in alle Himmelsrichtungen, aber nicht an ihre eigenen Ohren getragen.
Sie nahm all ihre Kraft zusammen.
Und sprang.

11.4.07 13:31


DAS HAUS IV

(04:02) JulianMcDean: Oli starrre Alex erschrocken an und kniete sich neben ihn auf den Boden, "Was ist los? Was ist mit dir?" Sie starrte ihn an und wusste nicht was sie tun sollte. Sollte sie Hilfe holen? Doch dann befahl Alex ihr die Tür zu schließen, "Was? Aber warum?" Doch sie sah Alex noch einmal an und wusste, dass sie die Tür schließen musste, um Alex' Leben zu retten. Sie machte einen Satz zur Tür und schob mit beiden Händen dagegen, doch die Tür war nciht so einfach zu schließen, wie Alex sie geöffnet hatte, verzweifelt drückte sie mit aller Kraft dagegen, doch es half ncihts. Dann ging sie zwei Schritte zurück und warf sich mit ganzer Kraft gegen die Tür, so dass sie langsam zuging, ohne den geringsten Laut zu verursachen. Verwirrt starrte Oli die Tür an. Das war unmöglich, sie war mit solch einer Wucht gegen die Tür geprallt, dass ihre Schulter schmerzte, als hätte jemand mit einem Eisenhammer auf sie eingeschlagen, doch die Tür hatte sich nur ganz langsam bewegt, obwohl Alex eben keine Probleme hatte die Tür zu öffnen. Doch dann dachte sie wider an Alex und verscheuchte die Tür aus ihren Gedanken. Sie ging zu ihm und schaute ihn an, "Gehts dir jetzt besser? Was hatte das zu bedeuten?" Doch sie wusste wie sinnlos diese Frage war, denn Alex würde es genau so wenig wissen, wie sie.

(04:11) AlexLance: Alex Keuchen ließ langsam nach und so ausgelaugt wie er sich gefühlt hatte, so kam jetzt die Stärke wieder zurück und schien seinen Körper zu durchströmen. Auf Olis Frage schüttelte er nur den Kopf. "Auf jeden Fall nichts Gutes." Er sah die Tür einige Sekunden lang an, dann blickte er sich in der Halle um. Eine große breite Treppe führte in der Mitte in den ersten Stock hinauf. Links und rechts von ihnen befand sich jeweils eine Tür, die wohl in den Keller führten. "Wie heißts so schön", sagte Alex. "Immer der Nase nach." Er sah Oli kurz eindringlich an, dann ging er auf die Treppe zu, versuchte seine Schritte leise klingen zu lassen und betrat die Stufen der steineren Treppe. Er lief hoch und ein langer Gang erstreckte sich vor ihnen. An der Seite befanden sich verschiedene Türen. "Wohin jetzt?", fragte er etwas hilflos und wusste nicht weiter.

(04:23) JulianMcDean: Schweigend ging Oli Alex hinterher. Sie schaute sich um, alles hier war verstaubt. An den Änden hingen alte Gemälde, doch man konnte sie, wegen der dicken Staubschicht nicht richtig erkennen. Oli wollte sie sich genauer betrachten, doch Alex ging schon die Treppe hoch und sie wollte nicht allein zurückgelassen werden, so folgte sie ihm die Treppe hoch. Wie durch ein Wunder bemerkte sie, dass ihre Angst fort war. Vorhin war sie kaum ncoh in der Lage gewesen zu denken, doch jetzt wo sie im Haus, mit verschlossener Tür war, war dieses gräßliche Gefühl verflogen, natürlich hatte sie noch Angst, wer hatte das nciht, wenn er in einem alten baufälligen Haus im Dunkeln umher wanderte? Doch diese Angst, die ihren ganzen Körper eingenommen hatte war einfach weg. Als sie mit Alex im Gang stand, schaute sie einmal hoch und einma runter, dann betrachtete sie die morschen Türen, "Frag mich nicht, du wolltest unbedingt dieses Haus erkunden." sagte sie und zwinkerte Alex zu, "Aber wenn du meine Meinung hören willst, dann würde ich vorschlagen, dass wir schauen, was sich hinter den Türen verbirgtm vielleicht finden wir ja auch vermoderte Kinderleichen." Die letzten Worte hatte sie eigentlich nur scherzhaft geasegt, doch bei dem Gedanken, drehte sich ihr der Magen um und sie erschauderte. Doch sie wollte tapfer bleiben und schritt auf die erste Tür zu, um sie zu öffnen. Sie kegte die Hand auf die Türklinke und drückte sie runter, wie von selbst schwang die Tür auf und ihnen offenbarte isch ein pechschwarzer Raum. Der Raum war fensterlos, doch durch das blasse Licht, dass durch den Gang ins Zimmer schien konnte man erkennen, dass die Wände allesammt schwarz bestrichen waren und, dass im Raum verteilt viele Kerzen standen. "Was meinst du was das ist." fragte Oli Alex mit erstaunter Stimme.

(04:35) AlexLance: Alex starrte wie gebannt auf die Tür, als Oli vortrat und sie öffnete. Er hatte alles erwartet, einen Haufen Leichen geschändeter Kinder oder sonst etwas, nur nicht .... das. Alex schluckte und atmete tief durch. Dann ging er vor, sodass er genau vor der Türschwelle stand. Der Raum war schwarz, pech schwarz und leer. Im Raum verteilt standen Kerzen, doch sie waren nicht angezündet. Wieder machte sich in ihm ein Gefühl breit, ein Gefühl den Raum zu betreten. Er schluckte. Würde er wieder fast ersticken, wenn er sich wehren würde. Ohne groß zu überlegen betrat Alex schließlich den Raum. Sofort entfachten sich die Kerzen, flammend und in einem kreischenden Rot. Sie züngelten stark, obwohl kein Wind herrschte. Es war so leise, dass Alex seinen Atem und den Olis hören konnte. Ein leichter Schauer lief seinen Rücken hinunter und eine Gänsehaut schlängelte sich seine Arme hinauf, wie kleine Regentropfen, die an seinen Armgelenken herunterliefen. Wieder schluckte er und er hatte das merkwürdige Gefühl beobachtet zu werden. Er ging einen Schritt vor und unter seinen Füßen knirschte es merkwürdig. Sein Herz begann zu rasen und mit vor Furcht gezeichnetem Gesicht starrte er auf den Boden ... Das Herz blieb ihm fast stehen. Knochen. Überall Knochen. Der ganze Boden war mit ihnen belegt und ein ekelhafter Würgreiz stieg Alex Hals hoch. Allen Anschein nach handelte es sich hier um Menschenknochen. Sein Atem lief schnell und in kleinen Rauchwölkchen stieg er in die Luft aus. Dann, wie ein Blitz, stieg in ihm die Panik hoch und er sagte so schnell, dass sich seine Stimme fast überschlug: " Los. Wir müssen hier raus." Er rannte auf die Tür zu, versuchte das grässliche knacksende Geräusch unter seinen Füßen zu ignorieren und gerade als er vor der Türschwelle stand, schwang die Tür wie von Geisterhand zu. Entsetzt blieb er stehen und rüttelte am Türgriff, doch sie ließ sich nicht öffnen. Sie saßen in der Falle.

(04:55) JulianMcDean: Oli starrte wie gebannt auf die Kerzen, die sich wie von geisterhand entzündet hatten. Dann ließ sie ihren Blick über die Knochen gleiten, ihr wurde schlecht und sie musste mehrmals schlucken um das aufsteigende Gefühl der Übelkeit zu unterdrücken. Sie bemerkte garnicht, wie Alex panisch zur Tür gerannt war, sie konnte ihren Blick einfach nicht von diesem schrecklichen Bild abwenden. Was war hier geschehen? Etwas furchtbares, das war klar. Die Tränen schossen Oli in die Augen und sie konnte nichtmehr klar denken. Ihre Gedanken überschlugen sich. Das mussten die Kinder sein, die aus dem Dorf verschwunden waren. Wusste Alex Vater etwar davon? enn ja, dann wussten alle, die in seinem Haus lebten Bescheid. Alle. Außer sie und Alex. Sie fing an zu zittern, die Tränen kullerten ihr Gesicht runter. Die Angst, die sie eben erst verlassen hatte kehrte zurück. Die Kälte durchfuhr ihren Körper und sie erschauderte, schlug die Arme um den Körper um sich zu beruhigen. "Ich will hier weg." schluchzte sie, "Alex, ich will hier weg." Sie drehte sich um, "Was zum Teufel ist hier geschehen?" schrie sie ohne es zu merken. "Dann schrak sie zurück, erst jetzt bemerkte sie, dass die Tür zugeschlagen war und Alex an ihr rüttelte, "Was zum..." Die Tür war zu und Alex Rütteln half nichts. Sie waren eingesperrt, "Oh mein Gott." flüsterte Oli. Sie drehte sich wieder um und lief zu den WÄnden, voller Panik tastete sie jede einzelne Wand ab, auf der Suche nach einem Ausgang, doch es war sinnlos. Sie saßen hoffnungslos in der Falle. "was sollen wir nur tun." flüsterte Oli vezweifelt und sank mit dem Rücken zur Wand auf den Boden, doch sie sprang gleich wieder auf, als sie das Knacken unter ihr hörte. Panisch rannte auf Alex zu, doch dann hielt sie inne. Sie hatte etwas hinter sich gehört. Es war nciht wie das Knacken der Knochen unter ihren Füßen. Es war etwas anderes. Langsam drehte sie sich um und was sie sah ließ ihr Herz stocken.

(05:13) AlexLance: Alex sah entsetzt auf die Tür, verzweifelt stemmte er sich dagegen, doch sie rührte sich keinen Milimeter. "Verdammt!", schrie er, mehr aus Panik, als vor Wut, und trat heftig mit dem Fuß gegen das Holz. Er drehte sich herum und sah Oli, wie sie panisch die Wände abtastete, verzweifelt nach einem Ausgang suchte. Alex versuchte seinen Blick nicht zum Boden schweifen zu lassen, sondern starrte stattdessen die Kerzen an, die ein so grelles, unnatürliches Rot abwarfen und Schatten an die Wand zeichneten. Alex schluckte wieder und die Gänsehaut wurde eine Spur kribbeliger auf seinen Armen. "Es muss doch irgendeinen Ausweg geben.", sagte er, auch wenn er nicht daran glauben konnte. Die Knochen strahlten schon zu viel Hoffnungslosigkeit aus. Oli kam wieder zurück gelaufen und schien ganz außer sich zu sein. Alex wusste nicht, was er sagen sollte. Hätte er "Das schaffen wir schon." oder "Es gibt immer eine Lösung" gesagt, für ihn hätte es sich wie reine Heuchlerei angehört. Er sah wie Oli sich umdrehte um eine Angst zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, Angst, Grauen, Schrecken. Alex schloss für einen Moment die Augen. Er wollte sich nicht umdrehen und das anblicken, was Oli über seine Schulter sah. Alex holte tief Luft und drehte sich herum. Was er sah, lies ihm das Blut in den Adern gefrieren. Es war nichts menschliches mehr, was sie hier sahen, das konnte nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Die Schatten, die sich an den Wänden abzeichneten, nahmen Formen an, Formen von Kindern. Es bildeten sich Arme, Beine, Köpfe, Haare, die komplette Statur eines Menschen entstand. Sie entglitten den Wänden und begannen zu laufen. Zuerst träge, als ob sie es erst wieder lernen müssten, doch langsam sicherer und aufrechter. Alex konnte sich nicht regen. Die Angst schnürrte ihm die Kehle zu. Was er dann tat, war unüberlegt, dumm und aus reiner Hoffnungslosigkeit. Er ging auf einen der Schatten zu und wollte ihm die volle Faust ins Gesicht schlagen... Doch es klappte nicht! Anstatt, dass seine Faust abprallen hätte müssen, schwebte sie einfach hindurch. Seine Hand befand sich mitten im Kopf eines der Schattenkinder. Entsetzt fuhr er zurück und ging einige Schritte zurück. Die Kinder lachten grausam und kehlig, andere schrien, andere murmelten heiser vor sich hin.

10.4.07 11:43


Das Haus III

(02:58) JulianMcDean: Oli rannte den Weg zum Haus hinauf, sie war von einer unglaublichen Angst erfüllt, die sie sich nicht erklären konnte, doch die Furcht und die Sorgen die sie sich um Alex machte waren größer. Wie konnte er nur so dumm sein und dort hin gehen. Oli wusste selbst nicht, was es mit dem Haus auf sich hatte, denn sie war ja noch jünger als Alex, doch sie wusste, dass es gefährlich sein musste dor hin zu gehen. Endlich hatte sie den Hügel erklommen und sah Alex vor dem riesigen Tor des Hauses stehen. Sie lief weiter, bis sie fast direkt hinter ihm stand und rief im letzten Moment: "Tu das nicht!", denn Alex wollte grade das Tor öffnen.

(03:02) AlexLance: Alex lief die Stufen der Treppe hinauf, da hörte den Schrei einer vertrauten Stimme. Seine Hände ballten sich vor Zorn, sodass das Weiße zu sehen war. Wütend drehte er sich um und sah Oli mit einem Blick an, der vor Kälte nur so triefte. "Wieso hälst du mich davon ab?", zischte er gefährlich, ging auf sie zu und drehte sich dann zum Haus. "Wieso tust du das? So oft hab ich es probiert, nie geschafft! Jetzt wo ich so nah war, so nah BIN!" Seine Stimme wurde mit jedem Wort lauter und er sah mit funkelnden Augen zu Oli.

(03:09) JulianMcDean: Oli schreckte zurück, als sie sah welcher Zorn in Alex' Augen brannte, "Alex, ich..." Sie wusste nciht was sie sagen sollte, "Ich hab mir Sorgen um dich gemacht!" sie sprach die Worte lauter und fing selbst an zornig zu werden, "Du weißt, dass dieses Haus gefährlich ist! Warum willst du es betreten?" Sie zitterte vor Wut und auch vor Angst, denn sie spürte nun die Kälte, die von dem Haus ausging in ihren Körper kriechen, "Bitte, Alex, lass uns gehen... ich..." 'ich habe Angst' doch das konnte sie beim besten Willen nciht zugeben, "Ich glaube, deine Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen um dich. Komm mit mir, wir gehen zurück zum Haus deines Vaters, bitte:" Sie flehte fast und konnte ihre Stimme nicht ruhig halten.

(03:14) AlexLance: Alex sah Oli nicht an, w„hrend sie sprach. Sein Blick war auf das Haus geheftet. "Du verstehst nicht!", fuhr er sie an. "Mein Vater bringt mich um, wenn er das erf„hrt! Und du wirst es ihm nicht sagen!" Er sah sie einen Moment lang zornig an, dann l„chelte er, doch es war kein menschliches L„cheln. Es wirkte fremd und unwirklich. "Du wirst mitkommen!", sagte er leise, packte sie grob am Arm und zerrte sie zur Treppe. "Ich will wissen, was da los ist. Scheinbar weiá jeder Bescheid, doch mein Vater l„sst nicht zu, dass ich etwas erfahre. Zu Jung!" Alex lachte kurz trocken und blickte dann wieder ernst zum Haus, w„hrend er Oli mit sich zerrte. "Ich werde herausfinden, was mit diesem ganzen Hokus Pokus auf sich hat!"

(03:21) JulianMcDean:Oli starrte Alex entsetzt an, "Nein, natürlich werde ich deinem Vater ncihts sagen, Alex, du weißt, dass du mir vertrauen kannst!" Sie dachte an früher, Alex und sie haben immer viel Mist zusammen gemacht, doch nie wurden sie erwischt, keiner der beiden hatte je daran gedacht den andern zu verpfeifen. Doch in der letzten Zeit hatte Alex angefangen nur ncoh von dem Haus zu reden, als gäbe es ncihts anderes auf der Welt.
Sie schrie auf, als er sie am Arm packte und mit sich zerrte, "Alex! Was tust du da? Das ist verrückt! Wir werden sterben! Denk an die Kinder, die früher das Haus betreten hatten und nie zurück gekehrt sind!" Sie erschauderte, als sie mit Alex direkt vor dem Tor des Hauses stand, Angst machte sich in ihr breit, "Alex, bitte nicht, warte doch einfach ab, bald werden deine Eltern dir schon erzählen was es mit dem Haus auf sich hat."

(03:26) AlexLance: "Ich will es aber jetzt wissen!", sagte Alex, blieb aprupt stehen und drehte sich zu Oli um. "Kannst du nicht verstehen wie es ist, die ganze Zeit den wissenden Blick in den Augen des eigenen Vaters sehen zu müssen, ich um eine Antwort auf die Frage bettele, was da los ist, aber ich immer nur gehört bekomme: 'Wenn du älter bist'?" Sein Blick verschloss sich hinter einer Maske. Die blauen Augen blickten zum Dach des Hauses empor, dann wieder zur Tür. Sie war so zum Greifen nah. Er konnte es fast knistern hören, das Knistern einer unsichtbaren Verbindung, zwischen ihm und der Tür. Alex vergaß ganz, Oli festzuhalten, überhaupt schien er nichts mehr wahrzunehmen. Er spürte den Wind nicht mehr, der leicht durch die Luft strich, hörte das leise Rascheln des Laubes nicht, das auf dem Boden lag. Er sah nur noch die Tür. Wie in Trance streckte er die Hand auf und lief langsam die Treppe hoch, die Augen fest auf den Eingang gerichtet. Nein, er würde jetzt nicht umkehren, nicht so kurz vor dem Ziel. Er kam der Tür immer näher und schließlich packte er den Türgriff, es schien, als hätte sich das letzte Puzzlestück eingefügt.

(03:33) JulianMcDean: Oli schaute Alex traurig an, "Ja, natürlich verstehe ich dich, aber ich halte es nicht für klug mein, nein unser beider Leben, nur deswegen aufs Spiel zu setzen." Doch dann wurde Alex Blick plötzlich leer, entsetzt starrte sie ihm hinterher, als er die Stufen zum Eingang des Hauses empor ging und den Türgriff packte, "Nein, bitte nicht, Alex, denk nochmal darüber nach!" Sie schrie auf und rannte auf ihren besten Freund zu, sie schlang die Arme um ihn und versuchte ihn festzuhalten, "Bitte." schluchzte sie, das Gesicht an seinen Rücken gedrückt, "Alex, ich habe Angst."

(03:39) AlexLance: Als Oli ihn von hinten umarmte, kam er wieder zu sich. Alex ließ den Türgriff los und wandte sich zu ihr um. "Geh. Geh fort von hier, du musst hier nicht rein. Aber ich will es, ich muss es einfach wissen. Lauf zurück, aber erzähl es niemanden." Er sah sie ernst an. "Ich pass schon auf okay?" Er strich ihr kurz durchs Haar, dann drehte er sich um, legte die Hand auf den Griff und schwang die Tür auf. Sie knarrte leise und vorsichtig lugte Alex hinein.

03:45) JulianMcDean: Oli schaute Alex in die Augen und sah, dass er wieder einigermaßen klar denken zu können schien, "Ich... Nein." sie schaute ihm fest in die Augen, "Ich lass dich nicht allein, es ist viel zu gefährlich allein, früher haben wir doch auch immer alles zusammen gemacht, oder?" Sie hatte es aufgegeben zu versuchen Alex von seiner verrückten Idee abzubringen, es schien eh sinnlos, "Außerdem kann ich nicht zurück, sie werden alle schon bemerkt haben, dass wir fehlen und wenn ich zurück komme, werden sie mich ausfragen und ich werde bestraft, weil ich fort war." Sie drehte sich um und blickte zum Haus von Alex' Vater, in dem auch sie wohnte, denn sie war die Tochter eines Dieners des Grafen, naja, sie war selbst eine Dienerin."Und sie werden sich sicher denken können, dass du wieder hier bist, wie letztes, vorletztes und vorvorletztes Jahr." Entschlossen drehte sie sich wieder zu Alex um und folgte ihm ins Haus, sofort ergriff sie eine unglaubliche Kälte, wie sie sie noch nie gespürt hatte, doch tapfer betrat sie nach Alex das Haus.

(03:52) AlexLance: Alex öffnete die Tür ganz und trat ganz in das Haus hinein. Oli und er befanden sich in einer großen Eingangshalle. Die Decke war hoch und oben hing ein Kronleuchter. Es wirkte heruntergekommen und alt, doch nicht schmutzig. Es war ordentlich und schien rein zu sein. Alex wagte sich noch einen Schritt weiter hinein. Er wagte es kaum zu atmen, so still war es. Es war kalt, eisig kalt. Sein Atem stieg in kleinen Rauchwölkchen in die Luft auf. Er drehte sich um. Die Tür stand offen und der kalte Wind fegte hinein. Es herrschte tiefe Nacht und sein Instinkt sagte Alex, dass er die Tür schließen musste. Doch konnte er seinem Gefühl noch trauen? Er kämpfte gegen den Drang an die Tür zu schließen und sein Herz begann immer schneller und schmerzhafter gegen die Brust zu klopfen, bis er schließlich anfing zu keuchen und nach Atem rang. Sterne flimmerten vor seinen Augen und ein leichter Schleier legte sich vor seine Pupillen. "Schließe sie, na los. Schließe die Tür!", sagte eine leise Stimme in seinem Kopf, doch Alex wehrte sich so heftig dagegen, dass er mit den Knien zu Boden sank. Alex' Blick wurde glasiger und schließlich wusste er, dass die Tür geschlossen werden musste, wenn er überleben wollte. "Mach die Tür zu.", sagte er heiser zu Oli und stand wieder auf.

7.4.07 15:02


DAS HAUS II

Der Einzige, der keine Ahnung von alldem hatte, obwohl er im Haus des Grafen wohnte war Alex. Alex war der Sohn des Grafen, doch er war nach der Aussage des Grafen selbst, zu jung für dieses Vergnügen, wenn er älter war würde er schon erfahren worüber sein Vater sich täglich so köstlich amüsierte. Doch Alex war schon siebzehn und fühlte sich keineswegs zu jung, allerdings wollte niemand ihm sagen, was er verpasste. Deshalb wollte er es selbst herausfinden. Er stand nun dort, wo diese Erzählung begonnen hat. Auf dem Weg, der hoch zu dem Haus führte, dem Ort der so viel Geheimnisse barg und der auf Alex eine Faszination ausstrahlte, dass er eine Gänsehaut bekam, wenn er nur daran dachte diesen Begeisterungerweckenden Ort zu betreten. Auf dem Weg hierher, hatte er sich durchs Dorf geschlichen, er hat durch die Fenster gespäht und die Bewohner bei ihren Unterhaltungen belauscht, alle schienen sich vor dem Haus zu fürchten, alle redeten über es mit zitternden Stimmen und auch nur leise flüsternd, als wenn sie Angst hätten, dass das Haus sie hören könnte. Doch Alex spürte keine Furcht, nur Begeisterung und Freude. Freude, endlich diesen Ort betreten zu können, nichts und niemand würde ihn dieses Mal aufhalten. Weder seine Mutter die ihn bei seinem ersten versuchten Ausbruch, vor vier Jahren erwischt hat, weder sein Bruder, der ihn bei seinem zweiten Ausbruch vor drei Jahren aufgehalten hat, weder der Vertraute seines Vaters, der ihn vor zwei Jahren kurz vor dem betreten des Dorfes entdeckt hat, noch sein Vater, der ihn vor einem Jahr grün und blau geprügelt hat, als er bemerkte, dass sein Sohn fort und auf dem Weg zum Dorf war. Noch nie war Alex so weit gekommen, noch nie war er dem Haus so nah gewesen. Er machte den ersten Schritt hinter die Grenze, die der Zaun darstellte, der scheinbar vor vielen Jahren von den Bewohnern des Dorfes errichtet worden ist. Sofort jagte ein Schauer durch Alex' Körper, ein Gefühl der Erregung, der vollkommen Freiheit, der endlosen Gebundenheit, der absoluten Verfügbarkeit, der unerschütterlichen Freude und der nie dagewesenen Faszination durchströmte seinen Körper. Es war, als lebte er nur für diesen Augenblick, er war nur da, um dieses Haus zu spüren, es wahrzunehmen, für es da zu sein. Er wollte alles für das Haus tun, er war bereit, seine Seele zu geben, wenn es verlangt würde. Alex wagte einen weiteren Schritt und das Gefühl verstärkte sich, er wollte dem Haus nahe kommen, immer näher. Er wollte das Haus betreten und es nie verlassen. Er ging weiter, Schritt für Schritt bewegte er sich stetig auf das Haus zu. Er wagte es nicht zu rennen. Wer rannte schon auf seinen Herrscher zu? Rennen wäre dem Haus unwürdig gewesen. So schritt Alex, gesenkten Hauptes unterwürfig auf das Haus zu. Er wollte ihm nah sein, für immer bei ihm sein, seine Macht spüren, doch er geduldete sich, verärgern wollte er das Haus keinesfalls. Er erklomm die letzten Stufen vor dem Tor des Hauses und hielt inne. Seine Hände, nein, sein ganzer Körper zitterte vor Begeisterung und Ehrfurcht. Er war da. Er stand davor. Vorsichtig hob er seine Hand und legte sie auf eine der riesigen Türen des Portals. Er spürte die Wärme des Hauses wie die eines Lebewesens. Zitternd lies er die Hand einen Moment lang liegen und atmete tief durch. Alex' Herz schlug schnell, sein Puls raste, er atmete eilig. Es war unglaublich was für eine Macht diesem Haus innewohnte. Er konnte sich nicht mehr beruhigen vor Aufregung. Er wollte nur noch eins, dieses Haus betreten und für immer dort verweilen. Er wollte ganz für das Haus da sein, für immer. Er nahm die andere Hand hoch und legte sie ebenfalls auf das Tor, er nahm seine ganze Kraft zusammen und "Tu das nicht!" Vor Schreck trat Alex einen Schritt nach hinten und stolperte die Treppe runter, mit wackeligen Knien stand er auf dem steinigen Boden und schaute sich um wer ihm solch einen Schreck eingejagt hatte. Dann enteckte er sie: "Oli!" Unglaubliche Wut und nie dagewesener Hass stiegen in ihm auf. Wie konnte sie es wagen? Dieses Mädchen hatte den schönsten Moment seines Lebens zu Nichte gemacht. Rasend vor Wut stürzte er sich auf sie, doch sie wich ihm im letzten Moment auf, stolperte über einen Stein und stürzte. "Sag mal spinnst du?" rief sie vor Entsetzen, "Was fällt dir ein dich auf mich zu stürzen?" Sie richtete sich wieder auf und ging zwei Schritte auf Alex zu, dann stoppte sie beim Anblick von Alex' wütend blitzenden Augen. Vorsichtig hob sie die Hand. "Alex? Was ist los mit dir?" "Du!" schrie er sie an, "Du hast alles kaputt gemacht! Ich war kurz davor, ich war rein, ich war war ohne jegliche Gedanken für etwas anderes als das Haus! Du hast alles zerstört!" Wütend machte einen Schritt vor auf Oli zu und hob drohend die Hand, worauf das Mädchen sofort wieder einen Schritt zurückwich, Alex fuhr fort: "Wie soll ich es betreten, wenn mein Herz erfüllt ist von anderen Gefühlen? Gefühlen die nicht hierher gehören?" Oli starrte Alex entsetzt an, "Was redest du da? Alex was ist mit dir los? Irgendetwas stimmt nicht mit dir." Verzweifelt versuchte sie die Tränen zu unterdrücken, die ihr bei der jämmerlichen Erscheinung ihres besten Freundes in die Augen schossen.
5.4.07 21:16


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